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1933
1948 - 1950

1950 - 1955


1955 - 1958

1955 -1960
1961








1964







1966

1978
1984
seit 1990

1992
1993
1996
1997
1998
2001









 

::: Manfred Böttcher :::


  in Oberdorla / Thüringen geboren
  Internat und Oberschule in der freien
  Schulgemeinde Wickersdorf
  Studium der Malerei an der Hochschule für
  Bildende Künste Dresden bei Wilhelm Lachnit u.a. mit
  Werner Stötzer, Dieter Goltzsche u. Harald Metzkes
  Meisterschüler an der Akademie der Künste bei
  Heinrich Ehmsen
  pendelt M.B. zwischen Dresden und Berlin
  Teilnahme an der von Fritz Cremer initiierten und von
  SED, Regierung und Presse scharf angegriffenen Ausstellung
  „Junge Künstler - Malerei“; starke Hinwendung zur Malerei
  Paul Cézannes, dessen künstlerische Freiheit und
  Konsequenz ihn für seine eigene Arbeit motiviert; anlässlich
  eines Auftrages für ein Wandbild in einer Schule wird ihm
  Formalismus, Elemente spätbürgerlicher Kunst und Willkür
  vorgeworfen, von einem Teil des Honorars soll das Bild wird
  mit einem Vorhang verdeckt werden
  erste Einzelausstellung in Berlin,
  es folgen weitere Einzelausstellungen in Dresden, Leipzig,
  Ahrenshoop, Magdeburg, Rostock und immer wieder in
  Berlin,
  in den nächsten Jahren neben Einzelausstellungen auch
  Beteiligungen an Gruppenausstellungen in verschiedenen
  ostdeutschen Museen und Galerien und Ankäufe durch die
  Nationalgalerie und andere Museen
  Bekanntschaft mit Otto Niemeyer-Holstein, den er bis
  Mitte der 70er Jahre häufig besucht
  Goethe-Preis der Stadt Berlin
  Käthe-Kollwitz-Preis der Akademie der Künste der DDR
  Ausstellungen und Ausstellungsbeteiligungen auch
  in Düsseldorf, Ratingen, u.a.
  Ausstellung in der Akademie der Künste im Marstall
  Reise nach Venedig
  Reise nach Ligurien
  Beteiligung an der Ausstellung „Deutschlandbilder“
  Reise nach Colmar zum Isenheimer Altar
  stirbt Manfred Böttcher nach langer Krankheit

  Gemeinsam mit Harald Metzkes und einigen Malerfreunden
  wird er zur (Ost)- “Berliner Schule“ gezählt, einer
  künstlerischen Gemeinschaft, die nach dem Mauerbau und
  bis in die 70er Jahre ein auf „Natur und Auge“ bezogenes
  Programm vertrat. Es griff zurück auf die Quellen der
  modernen Malerei und suchte nach einer Kunstsprache, die
  bildhaft, gegenständlich und figurativ blieb, sich aber
  kulturell wie intellektuell von den offiziellen Ausprägungen
  des so genannten “sozialistischen Menschenbildes“
  in weitem Abstand hielt.